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Avocados

Die Avocado gehört zu den Lorbeergewächsen. Die Früchte sind birnenförmig und können je nach Sorte 25 cm groß werden. Die Schale ist glatt oder narbig, die Farbe reichtüber grün bis purpur bis schwarz.

Herkunft
Die Heimat der Avocado sind die Bergwälder Mittelamerikas. Dort wurden sie schon vor 8000 Jahre angebaut. Nach Europa gelangte sie im Jahre 1653.


Inhaltsstoffe
Biotin, Calcium, Eisen, reichlich Eiweiß, Glutathion, Kalium, Magnesium, bis 32% leicht verdauliches Pflanzenfett, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6,C, E, Zucker.

Lagerung
Avocados sollten feucht und kühl gelagert werden.

Gesundheitstipp
Avocados haben den höchsten natürlichen Fettgehalt und den besten Eiweißgehalt der Früchte.

Zubereitung
In das butterweiche Fruchtfleisch der Avocado ist ein sehr großer Kern eingebettet, der sich leicht entfernen lässt, wenn die Früchte vorher längs halbiert werden. Reife Früchte erkennt man, wenn die Schale beim Fingerdruck nachgibt und beim Schütteln der Frucht der Kern im Inneren zu hören ist.


Artischocken


Die Artischocke ist keine Frucht, sondern der Blütenstand einer distelähnlichen Pflanze. Disteln gehören wie das Gänseblümchen oder die Kornblume zu den Korbblütengewächsen. Bei ihnen sind viele kleine Blüten zu einem Blütenstand vereinigt und mit großen Hüllblättern umgeben.

Herkunft
Ursprünglich stammt die Artischocke aus Persien. Schon um 500 v. Chr. wurde sie in Ägypten kultiviert. Heute werden sie im ganzen Mittelmeerraum angebaut.

Inhaltsstoffe
Calcium, Eisen, Eiweiß, ätherisches Öl, Kalium, Magnesium, Mangan, hoher Phosphorgehalt, Provitamin A, Vitamin B1 und E. Mit 10% Ballaststoffgehalt gehören Artischocken zu den ballaststoffreichsten Gemüsesorten.

Lagerung
Artischocken lassen sich ungewaschen, eingewickelt in ein feuchtes Tuch bis zu vier Tagen im Kühlschrank aufbewahren.

Gesundheitstipp
Die Artischocke ist die beste Naturmedizin. Sie regt z.B. die Gallenbildung in der Leber an, fördert die Ausschüttung des Gallensaftes in den Dünndarm und hilft der Leber bei der Regeneration. Weiterhin wirkt sie bei Rheuma, Gicht, Stoffwechselerkrankung, Nieren- Darm und Gallenerkrankungen.

Zubereitung
Die Artischocke ist nur gekocht genießbar. Von dem recht großen Blütenkopf ist nur ein geringer Teil essbar, und zwar der Blütenboden im Inneren des Kopfes und die Verdickung am unteren Ende der Hüllblätter.



Auberginen

Früher waren die Aubergine eiförmig und hatte eine weißliche Schale. Heute sind fast nur noch die länglichen Früchte mit der dunkelvioletten Schale im Handel. Sie können bis zu ein Kilo schwer und 20 cm lang werden.

Herkunft
Sie stammt ursprünglich aus Indien. Heute wird sie im Orient, Afrika, China und Mittelmeerraum angebaut.

Inhaltsstoffe
Calcium, Eisen, Kalium, Nikotin, Phosphor, viel Provitamin A,Vitamin B1, B2, und C.

Lagerung
Die wasser- und druckempfindliche Aubergine sollte nach Möglichkeit dunkel und kühl gelagert werden. Allerdings sollte die Temperatur unter 5 Grad fallen. Wenn die Aubergine zu stark der Sonne ausgesetzt wurde, wird ihre Haut schwammig und sie ist ungenießbar.

Gesundheitstipp
Auberginen wirken gut bei erhöhtem Cholesterin, Rheuma, Stoffwechsel, Ischias, Leber und Nierenleiden.

Zubereitung
Die Früchte werden gewaschen und der Stielansatz wird mit den Blättern entfernt. Die Schale ist so dünn, dass mit verzehrt werden kann. Die Bitterstoffe lassen sich zum Teil entfernen, indem man sie in Scheiben schneidet, mit Salz bestreut und mit Zitronensaft beträufelt und sie mindestens 30 Minuten stehen lässt. Dann abspülen und mit einem trockenen Tuch abtupfen.